BfM

 

"Starke Demokratie ist durch eine Politik der Bürgerbeteiligung definiert"

                              (Benjamin Barber)

Die Aufgaben in Marquartstein sind vielfältig. Einige Aufgabenfelder:

Bürgerbeteiligung

Mit der Bürgerbeteiligungssatzung hat man klare Rahmenbedingungen für eine aktive Bürgerbeteiligung der Bürgerinnen und Bürger in Marquartstein geschaffen. Derzeit bearbeiten die Beiräte für Soziales, Wirtschaft & Tourismus und Kultur & Bildung vielfältige Themen im Ort und stehen dem Gemeinderat beratend zur Seite. Mehrere Arbeitskreise bringen konkrete Projekte voran, z.B. die Integration der Asylbewerber, Impulse für ein Stadtmarketing, die Möglichkeit für einen Fußgängerweg an der Alten Achenbrücke und die Aktion „Wunschbaum“.
Eine erfolgreiche und nachhaltige Beteiligung der Bürger in unserer Gemeinde ist ein langfristiger und andauernder Prozess, den wir weiter fördern und aktiv unterstützen werden.

Straßen und Gehwege

Die Umgestaltung der Ortsdurchfahrt der B 305 und die begleitenden Geh- und Radwege sowie Überquerungshilfen werden derzeit geplant.  Dabei liegt unser Fokus mehr bei den schwächeren Verkehrsteilnehmern, wie Fußgängern und Radfahrern und den Bedürfnissen der vielen Schüler und Senioren.

Für die Sanierung der Ortstraßen müssen unsere Bürger einen finanziellen Beitrag leisten. Damit dies in einem verträglichen Rahmen bleibt und nicht einmalig hohe Beiträge fällig werden, sollen die neuen gesetzlichen Möglichkeiten genutzt und ein Ausbaubeitragssystem mit wiederkehrenden und auf Jahre verteilten Beitrag eingeführt werden. Die in den nächsten Jahren anstehenden Ausbauten von Straßen möchten wir so planen und ausführen, dass die Belastungen für unsere Bürger ein allgemein verträgliches Maß nicht übersteigt. In die Planung werden die Bürger von Anfang an mit eingebunden.

Tourismus

Bereits 2016 fiel der Startschuss für den gemeinsamen touristischen Internetauftritt der vier Gemeinden des Oberen Achentals - Marquartstein - Staudach - Unterwössen - Schleching.

Auf der jeweiligen Internetseite der genannten Gemeinden (z.B.: www.marqaurtstein.de) können sich Gäste informieren und Unterkünfte buchen.

Hinsichtlich der “Wanderregion Chiemgau” wurde auch das Beschilderungskonzept mit den gelben Wegweisern abgeschlossen. Die Pflege ausgewählter Steige und Wege wollen wir durch einen Arbeitskreis in Angriff nehmen.

Um den steigenden Ansprüchen unserer Gäste nachzukommen, möchten wir die Eigeninitiative unserer Fremdenverkehrsbetriebe fördern. Wir denken dabei an deren Unterstützung durch Architekten was Planung, Koordinierung und Umsetzung betrifft sowie die Einbindung von regionalen  Handwerksbetrieben um ein bezahlbares Gesamtkonzept zu erreichen.

Eine Herausforderung ist es natürlich Investoren zu finden, welche neue Fremdenverkehrsbetriebe schaffen. Diese Suche, verbunden mit dem Investitonsanreiz für unsere bestehenden Vermieter, ist unser Ziel. Wir möchten naturverträglichen Tourismus für unsere Gäste und uns Einheimische.

Asylbewerber

Wir haben als Bundesbürger, aber auch als Mitmenschen die Pflicht asylsuchende Flüchtlinge in unserem Ort menschenwürdig auf zu nehmen. Stellen wir die Weichen jetzt, für ein verträgliches Miteinander.

Unsere über 30 Asylbewerber im Ort widersprechen durch ihr vorbildliches Verhalten vielen kursierenden Drohbildern. Sie erfahren von einer kleinen Schar hilfsbereiten Marquartsteiner regelmäßigen Unterricht und Unterstützung bei ihren Asylverfahren. Wir müssen ihren Aufenthalt bei uns als historische Chance sehen. Wir möchten sie in Arbeit und Ausbildung bringen und ihnen unser Demokratieverständnis nahe bringen.  Wir von BfM sehen darin die beste Art das zukünftige „Miteinander“ zu gestalten, sowohl für die Asylbewerber als auch für uns Deutsche, wenn gleich die Verantwortlichen in der Regierung, die für uns unverständliche, massive Ablehnung und Abschiebung priorisieren

Schule
Rund 1800 Schüler jeden Tag. Wir sind in der Pflicht ihnen außerhalb der Schulen einen sicheren und angenehmen Aufenthalt zu ermöglichen. Wir schaffen einen regelmäßigen Erfahrungsaustausch zwischen Gemeinde, Schulleitungen und Schülern, um Bedürfnisse und Probleme zu erkennen und gemeinsam Lösungen zu finden.

Umwelt und Energie
Im Zeichen der Energiewende muss auch unser Ort seinen Beitrag leisten. Das vorhandene, umfassende Energiekonzept wollen wir zeitnah umsetzen. Die Kommune wird mit gutem Beispiel vorangehen und auch Privathaushalte beim Energiesparen unterstützen.

Generationen
Gelebte Demokratie muss auch für Behinderte, Senioren, Jugendliche und Familien stattfinden. In eigenen Vertretungen wird für sie, zusammen mit den entsprechenden Ausschüssen des Gemeinderates, ein Mitspracherecht entstehen.

Vereine/Organisationen
Wir werden die ehrenamtliche Tätigkeit in unserer Gemeinde durch mehr Wertschätzung und Anerkennung honorieren, denn sie ist eine wichtige Säule unserer Gesellschaft.


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