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"Starke Demokratie ist durch eine Politik der Bürgerbeteiligung definiert"

                              (Benjamin Barber)

Jung und Alt miteinander

Das Thema Jung und Alt miteinander beschäftigt mich nun seit bald 10 Jahren. Begonnen hat dies, als mein ältester Sohn in den Kindergarten kam und wir gemeinsame Unternehmungen mit Senioren und Kindergartenkindern unternommen haben. Angefangen beim gemütlichen Waldspaziergang bis hin zu „heftigen Kämpfen um olympisches Gold“ bei der Seniorenolympiade kann man immer wieder beobachten, wie wichtig es ist, die Generationen zusammen zubringen und wie sehr beide Seiten von dem gegenseitigen Austausch profitieren. Es ist nicht mehr selbstverständlich, dass Großeltern am Ort sind, die sich mit den Kindern abgeben. Auf beiden Seiten bauen sich dadurch auch Berührungsängste auf, die nicht sein müssten.

Neben dem zwischenmenschlichen Bereich gibt es noch weitere Gemeinsamkeiten, wie z. B. die Barrierefreiheit.

Mit dem Kinderwagen kommt man genauso schwierig über hohe Bordsteinkanten, wie mit einem Rollstuhl oder Rollator. Das „Durchschütteln“ auf Kopfsteinpflaster gefällt nicht jedem Kind und noch weniger den Seniorinnen und Senioren.

Beide Gruppen haben zudem gemeinsam, dass es ihnen oft schwerfällt, ihre Interessen zu vertreten. Für die Kinder und Jugendlichen gibt es mittlerweile eine Familienbeauftragte, die um Rat und Hilfe gefragt werden kann.

Diese Hilfe ist sehr begrüßenswert und wird gut angenommen.

Die Senioren bräuchten ebenfalls dringend eine Anlaufstelle im Ort. Ich sehe es als meine Aufgabe an, mich für die Ernennung einer oder eines Seniorenbeauftragten zu engagieren.

Dagi Netzer