BfM

 

"Starke Demokratie ist durch eine Politik der Bürgerbeteiligung definiert"

                              (Benjamin Barber)

Hochwasser-Schutz

Bei einem persönlichen Gespräch mit Mitarbeitern des Wasserwirtschaftsamtes habe ich mich über den derzeitigen Stand der Arbeiten und Planungen an der Tiroler Ache informiert. Bei den derzeitig durchgeführten Arbeiten geht es primär um Schadenssanierung, nicht um eine Erweiterung des Hochwasserschutzes. Mit den Ergebnissen, der von der Gemeinde beauftragten Studie, wird es zu einer Planung zusätzlicher notwendiger Maßnahmen kommen. Hierzu soll Anfang Februar ein erstes Gespräch zwischen Gemeinde, Ingenieurbüro und WW-Amt geben. Offensichtlich ist eine mobile Absperrung an der Straße zum LSH im Gespräch.  Für eine Lösung solch einer Sperre haben wir bereits einen konkreten, kostengünstigen Vorschlag.Aufgabe wird es auch sein, ein grenzübergreifendes Konzept mit den österreichischen Anlieger-Gemeinden der Tiroler Ache zu erarbeiten. Über den kompletten Verlauf der Ache müssen geeignete Retentionsflächen vorhanden sein bzw. geschaffen werden.  Eine Entschädigung der Grundstückseigentümer ist obligatorisch.Ein großes Defizit besteht bei der Oberflächenentwässerung und den kleineren Bächen im Gemeindegebiet.  Die Problematik mit den Entwässerungsleitungen von Schnappen und Burgberg sind bereits seit Jahrzehnten im Rathaus bekannt, es wurde aber bisher nichts unternommen. Auch die Erfahrungen der letzten Hochwasser z.B. von 2002 wurden nicht konsequent genutzt. Viele kleinere Problemzonen, die teilweise durch wenig Aufwand entschärft werden könnten, wurden nicht angepackt. Dieses Thema werden wir zielgerichtet angehen.

Andi Scheck

 

Wie die Entwicklung eines funktionierenden Hochwasserschutz-Konzeptes aussehen kann, ist in diesem Video am Beispiel von Unterwössen zu sehen.